Historie

Hier soll eingies zur Geschichte der Seefahrtkreuzer im Allgemeinen wie auch zur "Njörd III" dargestellt werden. 

Detailliertes zur Historie der Seefahrtkreuzer sind zu finden

Wir möchten besonders hinweisen auf die Bibliothek des "Yachting Heritage Centre", die durch die Werft Robbe & Berking in einem Museum am Hafen in Flensburg zusammen gestellt wurde. Sie ist derzeit die größte Bibliothek über Historische Yachten.

Seefahrtkreuzer wurden ab 1927 bis in die 40er Jahre gebaut. Viele der noch vorhandenen Seefahrtkreuzer verschwanden nach dem Krieg in anderen Ländern, vornehmlich Großbritannien, Kanada und USA. Ab 1945 wurden die KR-Klassen entwickelt und gebaut.

Ziel der Entscheidung des Seglertages 1927 war, eine nationale Klassen-Vorschrift zu erlassen, für die deutschen Küstengewässer sichere Yachten zu erhalten. Die bis dahin viel gebauten nationalen Kreuzer und Kreuzeryachten waren für Binnenseen (hauptsächlich rund um Berlin und Bodensee) entwickelt, in der Gaffeltakelung in den Küstengewässern zu träge und in der - heute üblichen - Hochtakelung übertakelt.

Es war zu damaliger Zeit ein Streit zwischen demPotsdamer Yacht Club (PYC), dem Deutscher Segler Verband (DSV) und dem Deutschen Segler Bund (DSB). PYC und DSV vertraten die Liga der Regatta-Segler und der DSB die übrigen "Hobby-"Segler.

Der Seefahrtkreuzer sollte aber weiterhin eine regattafähige Yacht mit Wohnkomfort sein.

Daneben gab es weiterhin die internationalen Klassen, insbesondere die m-Yachten. Zu letzteren gehören auch die 12m-Rennyachten (auch 12mR-Yachten geschrieben), von denen einige heute restauriert wieder auf den Förden der Ostsee zu finden sind.